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Karate ist eine östliche Kampfkunst, die auf der japanischen Insel Okinawa entwickelt wurde und ihr Wurzeln in China hat. Karate wurde zunächst als eine Form der waffenlosen Selbstverteidigung entwickelt, in der ein Gegner durch den Einsatz von Abwehr- und Angriffstechniken kampfunfähig gemacht werden sollte. Arme und Beine, Fäuste und Füße dienen dabei als die natürlichen Waffen des Körpers. Stoß-, Schlag- und Trittbewegungen werden in schneller Folge gegen empfindliche und ungeschützte Körperstellen des Gegners ausgeführt. |
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Seit 1957 gibt es Karate als sportlichen Wettkampf. Die Schwierigkeit für den Karateka liegt darin, blitzschnell und mit dem Einsatz größtmöglicher Körperspannung (KIME) empfindliche und ungedeckte Körperteile des Gegners so anzugreifen, daß dieser dem Angriff nicht mehr durch Ausweichen oder Abwehren begegnen kann. Um das Verletzungsrisiko im Wettkampf gering zu halten, ist der Karateka verpflichtet, seine Schläge, Stöße und Tritte unmittelbar vor dem Ziel zu stoppen. Diese Fähigkeit kann nur durch intensives Training und einem hohen Maß an Selbstdisziplin erlangt werden. |
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| Ansprechpartner | |
| Michael Roß | |
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'Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder der Sieg noch die Niederlage - der wahre Karateka erstrebt die Vervollkommnung seines Charakters.'
(Leitspruch der Japan Karate Association)



